Am 18. März 1848 versammelten sich 10.000 Menschen vor dem Berliner Schloss. Schüsse fielen. Panik brach aus. Es war der Anfang der Revolution in Berlin. Die Tour folgt zentralen Schauplätzen dieses Geschehens, beleuchtet Hintergründe und fragt, was von den Veränderungen der Revolution übrig blieb.
- Lebendige Geschichtsvermittlung durch promovierten Historiker
- Demokratiegeschichte am originalen Schauplatz erleben
- Die Dramatik der Barrikadennacht empfinden
- Den Mut der Menschen spüren
- Spuren der Revolution im heutigen Stadtbild entdecken
| Dauer | 90 Minuten |
|---|---|
| Sprachen | Deutsch |
| Wichtige Informationen | Startpunkt: auf der Museumsinsel direkt vor dem Schloss – zwischen den beiden U-Bahn-Eingängen |
Weitere Informationen
Der 18. März 1848 war ein besonderer Tag in Berlin. Tausende waren bereits am frühen Morgen in den Straßen der Stadt unterwegs. Sie erwarteten Zugeständnisse des Königs: Neben der bereits angekündigten Pressefreiheit, eine Verfassung, freie Wahlen und Maßnahmen zur Verbesserung der Lage von Arbeitern und Handwerkern.
Gegen Mittag versammelten sie sich auf dem Schlossplatz. Soldaten begannen, Teile des Platzes zu räumen, stellten sich kampfbereit auf. Dabei fielen Schüsse. Die Menschen flohen vom Platz in die Straßen. Es begannen die in Berlin heftig ausgetragenen Barrikadenkämpfe und mit ihnen die Revolution.
Der Rundgang folgt entscheidenden Orten dieses Revolutionsgeschehens. Start ist am Schlossplatz, weiter geht es an Zeughaus, Neuer Wache und Maxim Gorki Theater vorbei zum Gendarmenmarkt.